Yogische Ernährung

Eines der höchsten Gebote im Yoga ist Ahimsa und heißt übersetzt Gewaltlosigkeit. Das bedeutet, nimm keine Nahrung zu dir, die du gewaltsam erworben hast, sei es durch töten (auch in bezahlter Form, durch Kauf im Supermarkt), stehlen, etc und schließt somit Fleisch, Fisch und Eier vom yogischen Speiseplan aus. Aber auch viele andere Gründe sprechen für eine vegetarische und fleischlose Ernährung.

Ernährung hat eine sehr enge Beziehung zum Geist. Ein Zitat aus der Chandogya Upanishad besagt, dass man durch die Reinheit der Nahrung in seiner Natur gereinigt wird, durch die Reinigung seiner Natur erhält man völlige Erinnerung an das Selbst, und durch die Erinnerung an das Selbst werden alle Bindungen und Verhaftungen aufgelöst.

Eine andere Unterweisung über die Nahrung erklärt folgendes:
Wenn Nahrung aufgenommen wird, wird sie zu drei Teilen
  • die groben Teile werden zu Ausscheidungen
  • die mittleren zu Fleisch
  • die feineren zu Geist
Viele köstliche Tipps, und Alternativen zur herkömmlichen Hausmannskost und Nahrungsumstellung, bietet die Ernährung nach Ayurveda an.